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Spezialgrundierung

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Spezialgrundierung

Hersteller
Auro
Hersteller Artikelnummer
117
EAN
4012561111435
UVP
12,90 €
Reichweite
ca 5,00 m²

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Produktinformation zu "Spezialgrundierung"

Beschreibung
Spezialgrundierung für inhaltsstoffreiche Hölzer oder Holzwerkstoffe. Vermeidet Trocknungsverzögerungen durch Gerbstoffe im Holz, Durchschlagen von verfärbenden Inhaltsstoffen in weißen Anstrichen und Wirkstoffausblühungen auf salz- u. kesseldruckimprägnierten Hölzern. Die Anwendung wird empfohlen auf: Eiche, Roteiche, Esche, Kirschbaum, Kastanie, Nussbaum, Lärche, Bambus, Framiere, Red Cedar, Red Meranti, Almendrillo (Cumaru), Játoba (Paquió), OSB und Kork. Lösemittelhaltig, transparente, biozidfrei und leicht schichtbildend.
Technische Eigenschaften
Reduziert folgende Untergrundeinflüsse auf die Endbeschichtung: Trocknungsverzögerungen durch werkstofftypische Inhaltsstoffe (z.B. Gerbsäuren: Eiche, Kastanie, Kirsche, Framire, Lärche, Bambus, Kork; Phenolharze: OSB, MDF, dünnschichtige Furniere), tief eingedrungene Verschmutzungen (z.B. Nikotin, Altanstriche). Durchschlagen von verfärbenden Inhaltsstoffen in helle (weiße) Folgebeschichtungen (z.B. auf Esche, Lärche, Red Cedar, Red Meranti). Wirkstoffausblühungen auf salz- und kesseldruckimprägnierten Untergründen. Gleicht unterschiedliche Saugfähigkeiten aus. Geprüft gemäß DIN EN 71, Teil 3, Sicherheit von Spielzeug und DIN 53160, Speichel- und Schweißechtheit. Speziell für inhaltsstoffreiche Hölzer. Bindet Farb- und Inhaltsstoffe. Einfache Anwendung.
Lagerung
Für Kinder unerreichbar, kühl, frostfrei, trocken und verschlossen lagern.
Haltbarkeit
Bei 18 °C im original verschlossenem Gebinde: 24 Monate.
Anwendungsbereich
Grundbehandlung von inhaltsstoffreichen Hölzern und Holzwerkstoffen vor Anwendung von wasserverdünnbaren Auro Produkten.
Zusammensetzung / Volldeklaration
Leinöl, Kolophonium- Glycerinester mit organ. Säuren, Kieselsäure, Quelltone, Trockenstoffe (kobaltfrei), Sonnenblumenöl, Rizinenöl, Rizinusöl gehärtet, Lecithin, Alkohol, enthält Orangenöl, Balsamterpentinöl.
Geeignete Untergruende
Inhaltsstoffreiche Hölzer, Holzwerkstoffe im Innen- und Außenbereich, Kork, Altanstriche. (Beachten Sie auch unser entsprechendes Themenblatt). Gerbstoffreiche Hölzer: z.B. Eiche, Kastanie, Kirsche, Merbau, Framire. Hölzer mit durchschlagenden, verfärbenden Inhaltsstoffen (besonders bei nachfolgenden hellen (weißen) Beschichtungen: z.B. Esche, Lärche, Red Cedar, Red Meranti. Salz- und kesseldruckimprägnierte Hölzer. (Phenol-)Harzgebundene Holzwerkstoffe. Kork.
Verarbeitung
Die Spezialgrundierung satt, gleichmäßig und zügig durch Streichen, Rollen oder Spritzen auftragen (angegebene Verbrauchsmenge von 0,08 l/m² einhalten!). Nach Trocknung muss sich eine dünne, gleichmäßig im Glanz aussehende Schicht gebildet haben. Ist dies nicht der Fall, so ist die Grundbehandlung unter Berücksichtigung der Trockenzeiten zu wiederholen. Nach ca. 24 Std., bzw. vollständiger Trocknung mit feinem Schleifvlies bzw. beigem Pads leicht anrauen (nicht durchschleifen!). Während der Verarbeitung und Trocknung direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeitseinflüsse und Schmutzeintrag unbedingt vermeiden. Verarbeitungstemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C, max. 85% rel. Luftfeuchte, optimal 20-23 °C, 50-65% rel. Luftfeuchtigkeit. Holzfeuchte max. 12% bei Laub-, 15% bei Nadelholz. Produkte mit verschiedenen Chargennummern vor Verarbeitung homogen zusammenmischen, um chargenbedingte Unterschiede auszugleichen. Ölhaltige Produkte sind thermoplastisch und erweichen durch Wärme; auf eine vollständige Durchtrocknung ist zu achten, bevor die Flächen belastet oder überarbeitet werden. Für den optimalen, dauerhaften Schutz sind die Flächen regelmäßig zu kontrollieren, zu pflegen und Schadstellen sofort auszubessern. Eine leicht grünliche Eigenfarbe des Produktes ist möglich und verliert sich im Laufe der Zeit. Eine produkttypische (Nach-) Gilbung kann auftreten und ist zu berücksichtigen.
Vorbehandlung
Untergrund vor Produktanwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen. vor Gebrauch sorgfältig aufrühren. Das Produkt ist frei von Holzschutz-Wirkstoffen (Bioziden). Besonders auf Nadelholz und bei maßhaltigen Bauteilen aus Holz, bewittert oder in Feuchträumen, ist zu prüfen, ob ein vorbeugender Holzschutz mit einer geeigneten biozidhaltigen Holzgrundierung erforderlich oder vorgeschrieben (VOB) ist. Siehe auch unser entsprechendes Themenblatt. Massivholz: Für hochwertige Oberflächen, zunächst wässern, trocknen lassen, in Faserrichtung feinschleifen und Poren in Faserrichtung ausbürsten, sorgfältig entstauben. Kanten runden, Untergrund reinigen, Holz sorgfältig und abgestuft bis zur gewünschten Endqualität schleifen (z.B. bei Möbeln bis 220er, im Fußbodenbereich mit Schleifgitter 150er Körnung), Schleifstaub gründlich entfernen. Inhaltsstoff-, harzreiche und tropische Hölzer mit Alkoholverdünnung auswaschen und erneut feinschleifen. Bei Schleifarbeiten auf rostfreie Schleifmittel achten. Holzwerkstoffe, furnierte Hölzer und Holzwerkstoffe: Bei Holzwerkstoffen, z.B. schichtverleimten Holzfaserplatten o.ä., sind die Beschichtungs-Vorschriften der Holzwerkstoffhersteller zu beachten. Kanten runden, Untergrund reinigen, sorgfältig und abgestuft bis zur gewünschten Endqualität schleifen (z.B. bei Möbeln bis 220er, im Fußbodenbereich mit Schleifgitter 150er Körnung), Schleifstaub gründlich entfernen. Kork: Untergrund reinigen und Kork ggf. nach Herstellerangaben vorbereiten (evtl. leicht anschleifen); Schleifstaub gründlich und restlos entfernen.
Entsorgung
Flüssige Reste: EAK-Code 200112, EAK-Bezeichnung: Farben. Nur eingetrocknete Produktreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgen.
Trockenzeit
Trockenzeit bei Normklima (23 °C/ 50% rel. Luftfeuchtigkeit): Staubtrocken nach ca. 8 Stunden, überarbeitbar: nach ca. 24 Stunden. Endhärte: wird erst nach ca. 3 Tagen erreicht. Während dieser Zeit schonend behandeln, Feuchtigkeitsbelastung und Schmutzeintrag vermeiden. Hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperaturen, Flüssigkeitskontakt (auch kurzfristig), hohe Verbrauchsmengen und mangelnde Luftzufuhr ergeben wesentliche Trocknungsverzögerungen und beeinflussen u.a. die späteren technischen Eigenschaften des Produktes negativ. Die Trocknung erfolgt durch Sauerstoffaufnahme (Oxidation). Dadurch ergeben sich produkttypische Gerüche und Emissionen, daher während der kompletten Trocknungszeit unbedingt auf ausreichenden und temperierten Luftwechsel achten.