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PurSolid Hartöl

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PurSolid Hartöl

Hersteller
Auro
Hersteller Artikelnummer
123
EAN
4012561123254
UVP
19,90 €
Reichweite
13 - 19 m²

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Produktinformation zu "PurSolid Hartöl"

Beschreibung
Transparentes lösemittelfreies Öl für Holz- und Korkoberflächen im Innenbereich, auch für Fußböden und andere stark beanspruchte Flächen geeignet. Ergibt mit einfacher Anwendung strapazierfähige, honiggetönte Oberflächen. Zur Grundierung und Alleinbehandlung - ohne Holzschutzmittel.
Technische Eigenschaften
Geprüft gemäß DIN EN 71, Teil 3 „Sicherheit von Spielzeug“. Verstärkt die Abriebbeständigkeit des Untergrundes. Verringert die Verschmutzungsanfälligkeit. Sehr gute Langzeitbeständigkeit. Veredelt auch Holzmöbel. Hoch strapazierfähig. Einfache Anwendung.
Lagerung
Für Kinder unerreichbar, kühl, frostfrei, trocken und verschlossen lagern.
Haltbarkeit
Bei 18 °C im original verschlossenem Gebinde: 24 Monate.
Anwendungsbereich
Als Grundierung saugfähiger Flächen zur Nachbehandlung mit Öl-, Wachsprodukten, Als Alleinbehandlung für Holz, Holzwerkstoffe und Kork für normal bis stark beanspruchte Flächen. Nur für innen und für nicht freibewitterte Flächen.
Zusammensetzung / Volldeklaration
Holzöl, Leinöl, Sonnenblumenöl, Rizinenöl, Trockenstoffe (kobaltfrei), Fettsäuren.
Geeignete Untergruende
Holz (nicht Hirnholzpflaster), Holzwerkstoffe (nicht MDF) und Kork, nur im Innenbereich.
Verarbeitung
Auftrag durch Streichen, Rollen oder Spachteln. Grundbehandlung: Produkt nicht in Materialfugen, Vertiefungen o.ä. laufen lassen, da die Trocknung in diesen Bereichen erheblich verzögert wird. Produkt gleichmäßig auftragen. Produkt nicht auf der Oberfläche ausgießen. Bei schlecht saugenden Untergründen ggf. mit max. 20% Auro Orangenöl 191 verdünnen. Bei stark saugenden Untergründen (bzw. Stellen) das weggeschlagene Hartöl mehrmals nass in nass nachsättigen (bis zu zweimal). Überstände, überschüssiges, nicht eingedrungenes Material, unbedingt vor Antrocknen, spätestens innerhalb 30 Minuten, mit nicht flusendem Lappen, beigen oder weißen Pad, o.ä. gleichmäßig einreiben, verteilen und vollständig abnehmen. Auf flächigen, planen Untergründen die Überstände zur besseren Entfernung evtl. vorher mit einem (rostfreien) Spachtel oder Rakel zusammenziehen. Nicht schichtbildend verarbeiten, Produkt muss vollständig in den Untergrund eindringen. Nachfolgebehandlung erst nach Trocknung, frühestens nach ca. 24 Stunden, ausführen. Bei Kork kann es zu einem ungleichen Oberflächenbild aufgrund der unregelmäßigen Oberflächenstruktur des Untergrundes kommen. Endbehandlung: Notwendig generell im Fußbodenbereich, bei belasteten geölten und/oder gewachsten Oberflächen, sowie stark saugenden Untergründen in anderen Anwendungsbereichen. Oberflächen ggf. leicht zwischen-, fein schleifen (z.B. bei Möbeln 240er, bei Fußböden Schleifgitter 180er Körnung). Unverdünntes Produkt sehr sparsam auftragen (z.B. mit Lappen oder weißen Polierpads). Entstandene Überstände sorgfältig abnehmen. Ggf. Vorgang nochmals bis zur vollständigen Sättigung des Untergrundes wiederholen. Folgebehandlung erst nach Trocknung, frühestens nach 24 Stunden, ausführen. Abhängig vom Untergrundmaterial und der gewünschten Oberflächenbeanspruchung sind alternativ auch Endbehandlungen mit folgenden Produkten möglich: Auro Hartwachs 171, Möbelbalsam 173, 2 in 1 Öl-Wachs PurSolid 128. Produkte mit verschiedenen Chargennummern vor Verarbeitung zusammen mischen, um chargenbedingte Unterschiede auszugleichen. Verfärbungen der behandelten Holzoberfläche können z.B. durch Eisenfeilspäne und -staub hervorgerufen werden, daher ist ein Kontakt unbedingt zu vermeiden. Verarbeitungstemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C, max. 85% rel. Luftfeuchte, optimal 20-23 °C, 50-65% rel. Luftfeuchtigkeit. Holzfeuchte max. 12% bei Laub-, 15% bei Nadelholz. Während der Verarbeitung und Trocknung direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeitseinflüsse und Schmutzeintrag unbedingt vermeiden. Eine produkttypische (Nach)Gilbung ist vorhanden und zu beachten. Ölhaltige Produkte sind thermoplastisch, erweichen durch Wärme; auf eine vollständige Durchtrocknung ist zu achten, bevor die Flächen belastet werden.
Vorbehandlung
Für die Planung und die Anstrichausführung ist der allgemeine Stand der Technik zu beachten. Alle Beschichtungsarbeiten sind auf das Objekt und dessen Nutzung abzustimmen. Untergrund vor Produktanwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen, Produkt vor Gebrauch gut aufrühren. Holz und Holzwerkstoffe: Massivholz für besonders hochwertige und/oder stark beanspruchte Oberflächen leicht wässern und mindestens 60 Minuten trocknen lassen. Bis zur gewünschten Oberflächenfeinheit mit abgestufter Körnung und in Faserrichtung fein schleifen (120-320er Körnung), Poren in Faserrichtung ausbürsten und sorgfältig entstauben, evtl. Kanten runden. Evtl. verbliebene Verunreinigungen entfernen und erneut fein schleifen. Inhaltsstoffreiche, stark harzhaltige oder fettende Hölzer mit Alkoholverdünnung auswaschen und erneut fein schleifen. Bei Holzwerkstoffen, z.B. schichtverleimten Holzfaserplatten o.ä., sind die Beschichtungs-Vorschriften der Holzwerkstoffhersteller zu beachten. Im Fußbodenbereich: In Fugen eingedrungenes Material kann unter ungünstigen Umständen zur Seitenverleimung führen. Dies bedingt u.A. Abrissfugen und knackende Geräusche. Um dies auszuschließen, kann die Oberfläche mit einer geeigneten Fugenkittlösung abgespachtelt werden. Die Angaben des Herstellers sind dabei zu berücksichtigen, ggf. sind Probeanstriche durchzuführen. Kork: Untergrund reinigen; ggf. nach Herstellerangaben vorbereiten (evtl. leicht anschleifen); Schleifstaub restlos entfernen.
Entsorgung
Flüssige Reste: EAK- Code 080112 oder 200128, EAK- Bezeichnung: Farben. Nur restentleerte Gebinde mit eingetrockneten Produktres-ten zum Recycling geben. Nur eingetrocknete Produktreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgen.
Trockenzeit
Trockenzeit bei 20 °C/65% rel. Luftfeuchtigkeit: Eindringvermögen in den Untergrund ca. 10-30 Minuten; staubtrocken nach ca. 10 Stunden; überarbeitbar nach ca. 24 Stunden. Endhärte wird erst nach 2 - 4 Wochen erreicht. Während dieser Zeit schonend behandeln und Feuchtigkeitsbelastung vermeiden. Hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperaturen, Flüssigkeitskontakt (auch kurzfristig), hoher Verbrauch und mangelnde Luftzufuhr ergeben wesentliche Trocknungsverzögerungen und beeinflussen u.a. die späteren technischen Eigenschaften des Produktes negativ. Die Trocknung erfolgt durch Sauerstoffaufnahme (Oxidation) mit produkttypischem Geruch und Emissionen, daher während der Trocknungszeit auf ausreichenden, temperierten Luftwechsel achten.