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Imprägniergrund

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Imprägniergrund

Hersteller
Auro
Hersteller Artikelnummer
121
EAN
4012561100064
UVP
29,90 €
Reichweite
ca 15,00 m²

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Produktinformation zu "Imprägniergrund"

Beschreibung
Transparente Holz-Imprägnierung für den Innenbereich mit natürlichem Zitrusduft. Für die Alleinbehandlung normal beanspruchter Flächen aus Holz und Kork oder zur Grundierung saugfähiger Flächen vor Öl- und Wachsbehandlungen anwendbar. Ergibt honiggetönte Oberflächen. Kann farbig abgetönt werden (max. 20 %) mit Auro Abtönfarbe für Naturharzöle 150. Lösemittelhaltige Imprägnierung und Alleinbehandlung ohne Holzschutzmittel.
Technische Eigenschaften
Geprüft gemäß DIN EN 71, Teil 3 „Sicherheit von Spielzeug“. Gleicht unterschiedliche Saugfähigkeiten aus. Verringert die Verschmutzungsanfälligkeit. Einfache Anwendung. Auch für Kork geeignet. Mit anfeuerndem Effekt.
Lagerung
Kühl, frostfrei, trocken, für Kinder unerreichbar, gut verschlossen lagern.
Haltbarkeit
24 Monate bei 18 °C im Original Gebinde.
Anwendungsbereich
Als Grundierung saugfähiger Flächen zur Nachbehandlung mit Öl-, Wachsprodukten. Als Alleinbehandlung für Holz, Kork und saugfähigen Fliesen für schwach bis normal beanspruchte Flächen. Nur für innen und für nicht freibewitterte Flächen.
Zusammensetzung / Volldeklaration
Leinöl, Holzöl, Kolophonium-Glycerinester mit organ. Säuren, Dammar, Trockenstoffe (kobaltfrei), Sonnenblumenöl, Rizinenöl, enthält Orangenöl Balsamterpentinöl.
Geeignete Untergruende
Holz, Holzwerkstoffe, Kork und unglasierte Tonfliesen, nur im Innenbereich.
Verarbeitung
Auftrag durch Streichen, Rollen oder Spritzen. Grundbehandlung: Produkt nicht in Materialfugen, Vertiefungen o.ä. laufen lassen, da die Trocknung in diesen Bereichen erheblich verzögert wird. Produkt gleichmäßig auftragen. Produkt nicht auf der Oberfläche ausgießen. Überstände, überschüssiges, nicht eingedrungenes Material, unbedingt vor Antrocknen, spätestens innerhalb 30 Minuten mit nicht flusendem Lappen, beigen oder weißen Pad, o.ä. gleichmäßig einreiben, verteilen und vollständig abnehmen. Nicht schichtbildend verarbeiten, Produkt muss vollständig in den Untergrund eindringen. Nachfolgebehandlung erst nach Trocknung, frühestens nach ca. 24 Stunden, ausführen. Bei Kork kann es zu einem ungleichen Oberflächenbild aufgrund der unregelmäßigen Oberflächenstruktur des Untergrundes kommen. Bei stärker beanspruchten Oberflächen (Fußböden, Tische, etc.), sowie stark saugenden Untergründen (Buche, Erle, etc.) ist die Grundbehandlung zu wiederholen. Bei höher beanspruchten Flächen hierzu alternativ Auro Hartöl 126 einsetzen. [vorher Holz/-werkstoffe leicht zwischenschleifen (z.B. 220-320er Körnung); Kork nicht zwischen schleifen]. Endbehandlung: Abhängig vom Untergrundmaterial und der Oberflächenbeanspruchung sind z.B. folgende Schlussbehandlungen möglich: Mit dem Imprägniergrund, Hartöl 126, Hartwachs 171, Möbelbalsam 173 oder Bienenwachsbalsam 981. Produkte mit verschiedenen Chargennummern vor Verarbeitung zusammen mischen, um chargenbedingte Unterschiede auszugleichen. Verfärbungen der behandelten Holzoberfläche können z.B. durch Eisenfeilspäne und -staub hervorgerufen werden, daher ist ein Kontakt unbedingt zu vermeiden. Verarbeitungstemperatur mind. 10 °C, max. 30 °C, max. 85 % rel. Luftfeuchte, optimal 20-23 °C, 50-65 % rel. Luftfeuchtigkeit. Holzfeuchte max. 12 % bei Laub-, 15 % bei Nadelholz. Während der Verarbeitung und Trocknung direkte Sonneneinstrahlung, Feuchtigkeitseinflüsse und Schmutzeintrag unbedingt vermeiden. Eine produkttypische (Nach) Gilbung ist vorhanden und zu beachten. Ölhaltige Produkte sind thermoplastisch, erweichen durch Wärme; auf eine vollständige Durchtrocknung ist zu achten, bevor die Flächen belastet werden.
Vorbehandlung
Für die Planung und die Anstrichausführung ist der allgemeine Stand der Technik zu beachten. Alle Beschichtungsarbeiten sind auf das Objekt und dessen Nutzung abzustimmen. Untergrund vor Produktanwendung auf Eignung und Verträglichkeit prüfen, Produkt vor Gebrauch gut aufrühren. Holz und Holzwerkstoffe: Massivholz für besonders hochwertige und/oder stark beanspruchte Oberflächen leicht wässern und mindestens 60 Minuten trocknen lassen. Bis zur gewünschten Oberflächenfeinheit mit abgestufter Körnung und in Faserrichtung fein schleifen (120-320er Körnung), Poren in Faserrichtung ausbürsten und sorgfältig entstauben, evtl. Kanten runden; Evtl. verbliebene Verunreinigungen entfernen und erneut fein schleifen. Inhaltsstoffreiche, stark harzhaltige oder fettende Hölzer mit Pflanzenalkohol 219 auswaschen und erneut fein schleifen. Bei Holzwerkstoffen, z.B. schichtverleimten Holzfaserplatten o.ä., sind die Beschichtungs-Vorschriften der Holzwerkstoffhersteller zu beachten. Fußbodenbereich: In Fugen eingedrungenes Material kann unter ungünstigen Umständen zur Seitenverleimung führen. Dies bedingt u.A. Abrissfugen und knackende Geräusche. Um dies auszuschließen, kann die Oberfläche mit einer geeigneten Fugenkittlösung abgespachtelt werden. Die Angaben des Herstellers sind dabei zu berücksichtigen, ggf. sind Probeanstriche durchzuführen. Kork: Untergrund reinigen; ggf. nach Herstellerangaben vorbereiten (evtl. leicht anschleifen); Schleifstaub restlos entfernen. Unglasierte Tonfliesen (z.B. Cotto): Untergrund reinigen; alle Zementflecken und Zementschleier müssen nach Herstellerangaben restlos beseitigt werden. Zur Erstbehandlung muss der Untergrund absolut sauber, trocken und chemisch neutral sein.
Entsorgung
Flüssige Reste: EAK-Code 080111; EAK-Bezeichnung: Farb- und Lackabfälle, die organische Lösemittel oder andere gefährliche Stoffe enthalten. Nur eingetrocknete Produktreste als ausgehärtete Farben oder als Hausmüll entsorgen.
Trockenzeit
Trockenzeit bei 20 °C/65 % rel. Luftfeuchtigkeit: Eindringvermögen in den Untergrund ca. 10-30 Minuten; staubtrocken nach ca. 10 Stunden; überarbeitbar nach ca. 24 Stunden. Endhärte wird erst nach ca. 4 Wochen erreicht. Während dieser Zeit schonend behandeln und Feuchtigkeitsbelastung vermeiden. Hohe Luftfeuchtigkeit, niedrige Temperaturen, Flüssigkeitskontakt (auch kurzfristig), hoher Verbrauch und mangelnde Luftzufuhr ergeben wesentliche Trocknungsverzögerungen und beeinflussen u.a. die späteren technischen Eigenschaften des Produktes negativ. Die Trocknung erfolgt durch Sauerstoffaufnahme (Oxidation) mit produkttypischem Geruch und Emissionen, daher während der Trocknungszeit auf ausreichenden, temperierten Luftwechsel achten.